Rückblick
Dureschnuufe - Sommergottesdienst, 28. Juni 2026 im St.Peter
Der Berufsalltag von Einsatzkräften fordert viel – umso wichtiger sind Pausen und Zeiten zum Dureschnuufe. Im Sommergottesdienst gingen wir gemeinsam der Frage nach, was uns hilft, wieder Luft zu holen und neue Kraft zu schöpfen.
Aus den Antworten der Gottesdienstbesuchenden entstand eine vielfältige Wortwolke: Für die einen ist es die Hängematte oder das Bett – Orte, an denen man, wie Elia im Alten Testament, mit gutem Gewissen schlafen und sich erholen darf. Für andere ist es der morgendliche Spaziergang in der Natur, wo Erdung, Weite und Verbindung spürbar werden. Und manchmal ist es etwas ganz Kleines: ein Fisherman’s Friend, das als treuer Begleiter daran erinnert, wieder bewusst zu atmen. Wer ist dieser Fishermens Friend für dich?
So unterschiedlich die Antworten waren, so ähnlich war ihre Botschaft: Dureschnuufe gelingt dort, wo wir uns selbst und dem Leben wieder Raum geben.
Nach dem stimmungsvollen Kurzkonzert der Polizeimusik Zürich-Stadt und einem reichhaltigen Apéro klang der Sommergottesdienst in geselliger Atmosphäre aus und die Mitfeierenden gingen gestärkt in den heissen Sonntag hinein.
Beim Adventsgottesdienst in der St. Gallus Kirche in Schwamendingen nahmen die Teilnehmenden symbolisch Platz auf einem weihnachtlichen Riesenrad. Gemeinsam mit Ortspfarrer Alfred Böni lud der Gottesdienst dazu ein, für einen Moment aus der Hektik der Adventszeit auszusteigen, den Blickwinkel zu wechseln und bewusst innezuhalten.
Der Advent ist für viele geprägt von einem hohen Tempo: Einsätze, Schichtdienste, Alltag und Erwartungen reihen sich aneinander – oft ohne Unterbruch. Runde um Runde dreht sich das Leben weiter. Der Gottesdienst setzte hier einen bewussten Kontrapunkt. Im Zentrum stand die Frage: Was trägt im Advent wirklich? Die Feier ermutigte dazu, die Bedeutung von Advent und Weihnachten neu zu entdecken und einen inneren Raum des Innehaltens zu öffnen.
Ein wichtiger Bestandteil des Gottesdienstes war das Gedenken an die verstorbenen aktiven und pensionierten Korpsangehörigen sowie Mitarbeitenden der Kantons- und Stadtpolizei Zürich.
Im Anschluss bot ein kulinarischer Adventsmarkt in Form eines Apéro riche Gelegenheit zu Austausch, Begegnung und vertiefenden Gesprächen. Der informelle Rahmen ermöglichte persönliche Kontakte und stärkte das Gemeinschaftsgefühl über den Gottesdienst hinaus.
Bei strahlender Sonne feierten wir im Fraumünster und später auf dem Münsterhof einen sommerlichen Gottesdienst mit festlichem Konzert der Polizeimusik Zürich-Stadt unter der Leitung von Werner Horber. Ein besonderer Moment war die Begrüssung unserer neuen Seelsorgerin Susanna Klöti– herzlich willkommen im Team!
Trotz der Hitze wagten wir im Gottesdienst gemeinsam einen symbolischen Sprung ins kalte Wasser. Denn gerade in Blaulichtberufen stehen Menschen immer wieder vor Situationen, die Mut, Vertrauen und spontanes Handeln erfordern. Der Gottesdienst war eine Einladung, innezuhalten, Kraft zu schöpfen – und all jene zu würdigen, die täglich für andere da sind.
Impressionen vom Adventsgottesdienst, 1. Dezember 2024 in Stäfa
Wir danken allen Mitwirkenden ganz herzlich für den gelungenen Anlass, der unter dem Thema «AUFmachen! – von geschlossenen und offenen Türen» stand und von den beiden Seelsorgenden, Kerstin Willems und Stefan Keilwerth sowie vom reformierten Ortspfarrer Marc Heise, gestaltet wurde. Musikalisch wirkte die Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich mit, welche im Anschluss zu einem grandiosen Kurzkonzert aufspielte. In diesem Gottesdienst wurde zudem den verstorbenen aktiven und pensionierten Kolleginnen und Kollegen unserer Einsatzorganisationen gedacht. Beim anschliessenden Apéro kam es zu einem regen Austausch.